(SG) FV Bachgrund – SGB 5:3

Zum letzten Hinrundenspiel trafen mit dem SG FV Bachgrund und unserem Team “les grandes equipes” aufeinander. Ein echtes Spitzenspiel bei Spitzen-Novemberwetter. 17 Uhr Anstoß, besser als Sky Go … wurde ausgeführt. 

In Halbzeit 1 nutzte die Heimmannschaft ihre körperliche Überlegenheit gnadenlos aus und überrumpelte unser Team. Mit der körperbetonten und aggressiven Spielweise kamen wir nicht zurecht. Auch das frühe Anlaufen des Gegners schmeckte uns überhaupt nicht und wir konnten kaum dagegen halten. Folgerichtig mussten wir mit einem 0:3 zum Pausentee und das Spiel war quasi gelaufen.

In Halbzeit 2 kamen wir trotz des Rückstandes zurück, wie die Kicker einer bekannten englischen Hafenstadt … “with hope in your heart”. Nun war es an uns den Acker zu bestellen und es folgte eine enorme Druckphase unserer Jungs. Linke Seite, Steilpass, Innenseite langes Eck. Anschlusstreffer. Leider mussten wir aber genau in dieser Druckphase mit dem ersten ernsthaften Gegenstoß der Bachgründer das 1:4 hinnehmen. Doch wieder bewiesen wir Moral und verkürzten per Nachschuss zum 2:4. Ungeachtet der körperlichen Unterlegenheit blieb unsere Elf (Sieben) am Drücker, allerdings mit Problemen die jedem Abiturienten bestens bekannt sind … der Abschluss!!!

Der gegnerische Trainer nun in Werner Lorant Manier – forderte Härte ein. Dies fruchtete leider, jedoch hatten wir noch einen Pfeil im Köcher … Freistoßtor. Anschlusstreffer 3:4. Kurz vor Abpfiff mussten wir die Entscheidung in Gestalt des 5 Gegentores hinnehmen. Eine Niederlage, die keine hätte sein müssen. Etwas wacher in Halbzeit 1 und vllt dem ein oder anderen 2009er Jahrgang im Team, hätte das Spiel zu unseren Gunsten gedreht. Wir nehmen es aber wie es ist, gratulieren dem Gegner. Wir gratulieren aber auch unseren Jungs, die sich nicht aufgegeben, den Kampf angenommen und eine klasse 2. Halbzeit gespielt haben.
Und man sieht sich ja bekanntlich immer zwei mal ….

Tore: Jonas K. (2), Noah B.

SV Sendelbach/Steinbach - SGB 3:3

Nachdem in der Vorwoche die Spielgemeinschaft aus Langenprozelten / Neuendorf mit 11:1 vom Platz gefegt wurde, ging es nun zum ersten Charaktertest nach Sendelbach / Steinbach. Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die Holzfäller aus dem Lohrer Stadtteil. Der Platz ähnelte eher einer Rückestraße denn einem Fußballplatz und so kann man – mit etwas gutem Willen – auch den Spielstil des Gegners rechtfertigen …. Langholz.
Nichts desto trotz versuchten zumindest wir einen gepflegten Ball zu spielen, was uns stellenweise auch gelang. Spielerisch hatte uns der Gegner nichts entgegenzusetzen und so gingen wir verdientermaßen mit 1:0 in Führung. Die Spielgemeinschaft aus Sendelbach / Steinbach versuchte es mit Distanzschüssen aus jeder Lage. Eine dieser Raketen schlug dann leider auch ein, jedoch konnten wir kurz vor der Pause die ein Tore Führung wieder herstellen.
Nach Wiederanpfiff dann das Spiel so eng wie die Spreuerhofstraße in Reutlingen. Chancen auf beiden Seiten. Die Gegner feuerten weiter ihre Cruise Missile’s in Richtung unseres Gehäuses ab … auf die Nato ist auch kein Verlass mehr… . Innerhalb von 2 Minuten fingen wir uns Treffer 2 und 3 und lagen plötzlich hinten. 2 Schüsse, die 9 von 10 mal an die Eckfahne gehen, aber leider nicht an diesem Tag.
Unbeeindruckt und mit einer gewissen Wut im Bauch setzten wir unser Spiel fort und erarbeiteten uns weitere gute Einschuss-Chancen. Zum Schrecken des Sendelbacher Trainers und zur Freude der weiblichen Zuschauer kam dann die Hand ins Spiel und wir haben nach kurzer Diskussion den berechtigten Elfmeter bekommen. Diese Chance ließen wir uns nicht entgehen und sorgten für den 3:3 Endstand. Bilanz bisher – 5 Spiele, 4 Siege, 1 Unentschieden.

Tore: Noah B, Jonas K, Max K.

Das Spiel vom Samstag 26.10.2019 wird auf den 5.11.2019 verlegt.

SGB – TuS Frammersbach 9:5

Trotz drohenden Klimawandels und medialer CO2 Ausstoß Debatte, drückten die Jungs das Gaspedal zu Beginn des Spiels gleich wieder bis aufs Bodenblech durch. Sorry Greta.
Bereits in Minute 6 hatte es 3 Mal im Frammersbacher Gehäuse eingeschlagen. Danach schalteten wir einen Gang zurück, was der Gegner direkt dazu nutzte um auf 2:3 zu verkürzen. In dieser Phase des Spiels agierten wir deutlich zu passiv und brachten die Gäste unnötigerweise zurück ins Spiel. Sekunden vor der Halbzeit Frammersbach mit der Mutter aller Ausgleichs-Chancen. Unsere Verteidiger düpiert, der Keeper ausgespielt, das Tor verwaist … doch der gegnerische Spieler wie ein  Berghain-Besucher mit Schluckauf – bekommt die Pille nicht rein !!!
Nach dem Pausentee dann Duplizität der Ereignisse. Es gelang uns rasch den Zähler um 2 höher zu stellen, bevor die Gäste wieder verkürzten. Das Spiel jetzt wie der „Thrilla in Manila“ – Ali vs. Frazier in Runde 15 – Deckung Fehlanzeige, aber immerhin noch feine Kombinationen. So klingelte es munter in beiden Kästen und der Tore-Reigen endete erst mit einem Eigentor unserer Jungs nach Eckball Frammersbach in der Schlussminute. Geschenkt!

Endstand 9:5, Gut gemacht Jungs!!! Vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer und besonders auch an alle Helfer!
Tore: Jonas K. (3), Max K. (2), Toni K. (2), Julius F. (2)

Am Freitag treten wir in der Fußball-Hochburg Karlburg an.

TSV Karlburg – SGB 5:7

Wüsste man es nicht besser, man hätte glauben können in der Fortsetzung des 93er Bill Murray Streifens „Und täglich grüßt das Murmeltier“ im Kino zu sitzen. Wie gegen Frammersbach in der Vorwoche legten wir los wie die Feuerwehr. 3:0 nach nur 9 Minuten. Danach zu viel Hacke Spitze Einszweidrei und der Beste unserer bisherigen Gegner ließ sich nicht zweimal bitten. 2:3 … plötzlich verflachte der anfängliche Sturmlauf zu einem lauen Lüftchen. Nur der rechtzeitige Halbzeitpfiff des Karlburger Trainers bewahrte uns vor dem Ausgleich.

Die Pausenansprache verfehlte ihre Wirkung nicht. Kurz nach Anpfiff wieder eine 2 Tore Führung für unsere Jungs. Doch Karlburg so zäh wie Tintenfisch beim insolvenzbedrohten Griechen ... 3.:4 Anschlusstreffer. Anders als in HZ 1 waren wir aber nun deutlich weniger geschockt und kombinierten sehenswert. Die Spielzüge teilweise so sauber, dass sie in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Erwähnung finden dürften. Es folgten zwangsläufig die Treffer 5-7 und das Spiel schien gelaufen. Respekt für das Karlburger Team, das in der Endphase noch auf 5:7 verkürzen konnte und sich nie aufgab.
Am Ende jedoch der verdiente vierte Sieg im vierten Spiel. Good job !!!

Tore: Jonas K. (3), Julius F. (1), Max R. (1), Max K. (1), ET Karlburg

SV DJK Wombach – SG Burgsinn 3:14

Das mit Hochspannung erwartete Duell auf Wombacher Geläuf hielt im wahrsten Sinne des Wortes was es versprach. Ein Knistern lag in der Luft. Das Spiel zu Beginn wie der Tag eines Liftboys im Adlon … es ging rauf und runter. Gemäß der alten Fußball-Weisheit „wer 1:0 führt, der stets verliert“, ließen wir dem Gegner, wie in der Vorwoche,  großzügig den Vortritt. 0:1. Die kollektive REM Phase der Verteidigung und des Keepers hätte auch sicher bei der Deutschen Gesellschaft  für Schlafforschung und Schlafmedizin Beachtung gefunden. Danach allerdings brachen für die Wombacher die Dämme und die Tore für unser Team fielen wie die Blätter im Herbst bzw. wie Filippo Inzaghi einst in italienischen Strafräumen. So ging es mit einem 7:2 für unsere Farben in die Kabinen. Auch in HZ Nummer 2 das gewohnte Bild. Die Lohrer Vorstadt-Jungs völlig verunsichert und mit neuem System – hoch und weit bringt Sicherheit. Jedoch nicht an diesem Freitag, denn eine Angriffswelle nach der anderen rollte in Richtung Tor der Heim-Mannschaft. Deren Strafraum ähnlich dem Amazonas Gebiet – es brannte lichterloh. Im Sinne der Fridays for Future Bewegung zur Beruhigung des schlechten Gewissens, gewährten wir dem Gegner mehr Spieler auf den Rasen zu schicken. So gab es zumindest noch einen weiteren Ehrentreffer für die Wombacher, was aufgrund des fairen Spielverlaufs auch absolut in Ordnung war.
Wombach 3 – Burgsinn 14
Tore: Max K. (5), Jonas K. (3), Julius F. (2), Toni K. (1), Noah B. (1), Lui J. (1), Ben P. (1)

Nächste Woche dann zuhause gegen die Fuhrmänner aus Frammersbach.