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Markus Lützler übernimmt SG Burgsinn
Ex-Profi strebt Bezirksligaaufstieg an

Ex-Fußballprofi Markus Lützler übernimmt den Kreisligisten SG Burgsinn. Der 35-Jährige tritt im Sommer die Nachfolge von Thorsten Pernitschka und Walter Heinzel an, die nach Saisonende (wie bereits berichtet) aufhören werden. Lützlers Ziel: Aufstieg in die Bezirksliga.

Der in der Jugend des ESV Gemünden großgewordene Lützler spielte u. a. für den 1. FC Saarbrücken, 1. FC Nürnberg und Wacker Burghausen in der 2. Bundesliga, ehe er zum damaligen Regionalligisten FC 05 Schweinfurt wechselte. Anschließend übernahm er, nach einem kurzen Intermezzo beim Würzburger FV, für zwei Jahre den baden-württembergischen Landesligisten FC Grünsfeld als Spielertrainer. Sportliche Misserfolge sorgten dafür, dass er vorzeitig gehen musste. Seit Sommer 2009 spielt er wieder für den Landesligisten Würzburger FV. Nach seinem vor einem Jahr erlittenen Kreuzbandriss hat er sich inzwischen einen Stammplatz bei den Zellerauern erkämpft. Aktuell trainiert er auch noch die U-17 des WFV.

Der in Rieneck beheimatete Lützler ist nach seiner Zeit als Profi dem Fußball beruflich eng verbunden. Seit zwei Jahren arbeitet er fest für die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV), betreut und berät Profis und vertritt deren Interessen. Im Sommer trainierte er mit vereinslosen Fußballern in Duisburg. Ferner erwarb er in Leipzig die A-Lizenz. Der dreifache Familienvater kommt viel herum. Er bereist Profi-Klubs im Auftrag der Spielergewerkschaft VDV.

„Burgsinn hat eine junge Mannschaft. Das Ziel heißt Aufstieg in die Bezirksliga“, formuliert Lützler die Gründe für seinen Wechsel. Zudem sei der große zeitliche Aufwand, den er als Spieler und U-17-Trainer beim Würzburger FV derzeit leisten muss, ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, einen Verein nahe des Heimatortes zu übernehmen. Lützler schlug deshalb auch das Angebot aus, die Nachfolge von Christian Breunig als Trainer des Bezirksoberligisten Würzburger FV II anzutreten.

Pernitschka/Heinzel hören als Trainer auf

Als Mannschaft mit zwei Gesichtern hat sich in der laufenden Fußballsaison die SG Burgsinn präsentiert. Erst ein tiefer Absturz, dann eine rasante Kehrtwende mit einem steilen Aufstieg.
Nach zehn Spieltagen Tabellenletzter mit gerade einmal fünf Punkten auf der Habenseite, gelang dem Tabellenletzten mit dem 4:0-Sieg gegen den FV Gemünden/Seifriedsburg der große Befreiungsschlag. Der Talfahrt folgte eine beeindruckende Erfolgsserie, so dass die SG Burgsinn aus den sechs folgenden Begegnungen 16 Zähler holte und nach 17 Spieltagen auf Platz vier der Kreisliga zu finden ist.
Spielertrainer Thorsten Pernitschka, der zusammen mit Walter Heinzel verantwortlich ist, verspürt große Erleichterung. Eine plausible Erklärung für den außergewöhnlichen Saisonverlauf hat er indes nicht. Nur eines weiß er: Entscheidend für den Umschwung sei der Zusammenhalt gewesen. „Wir waren immer hinter der Mannschaft gestanden und die Spieler immer hinter uns“, betont der 34-Jährige.
Der A-Lizenz-Inhaber hatte mit seinem Team in der vergangenen Runde eine derart gute Rückrunde gespielt, dass die SG Burgsinn in dieser Saison zusammen mit dem TSV Lohr als Titelfavorit gehandelt worden war. Der Start verlief mit einem 5:1 gegen Karlburg II auch mustergültig, doch dann holte sich die SG beim 0:4 bei Aufsteiger Wiesenfeld/Halsbach „den entscheidenden Knacks“ (Pernitschka). Neun Spiele lang brachte man keinen Sieg mehr zustande und stürzte auf den letzten Platz ab.
„Wenn man vorne steht, kann jeder Trainer machen“
Thorsten Pernitschka Spielertrainer der SG Burgsinn
„Wir haben uns unheimlich viele Gedanken gemacht, haben Krisensitzungen abgehalten, wo jeder mal seine Meinung sagen konnte“, so Pernitschka, „natürlich kamen unter den Zuschauern auch Diskussionen auf, die uns als Trainer in Frage stellten.“ Doch für ihn war klar, dass die Mannschaft noch intakt war. „Wir hatten auch in den schlechten Zeiten immer zwanzig Leute beim Training, denen es noch Spaß machte“. An Rücktritt dachte Pernitschka nicht, vielmehr sah er die Situation als neue Herausforderung an. „Wenn man vorne steht, kann jeder Trainer machen“, diesen Satz prägte er sich ein. Er nahm einige personelle Umstellungen vor, ließ Manuel Rützel oder auch Sebastian Kessler auf anderen Positionen spielen und schon reduzierte sich die Anzahl der Gegentreffer erheblich. Zudem kehrte Stürmer Mischa Schmitt nach seiner Verletzung ins Team zurück.
Als aktueller Tabellenvierter scheint Burgsinn das Abstiegsgespenst verjagt zu haben. Der Abstand zum Abstiegsrang beträgt zwar nur fünf Punkte, doch Pernitschka hat inzwischen andere Regionen im Blick. Er glaubt, dass sich sein Team in der Spitzengruppe behaupten kann. Eine Chance nach ganz vorn zu kommen, sieht er aber nicht mehr: „Das sind schon 13 Punkte, ich gehe davon aus, dass Lohr das Rennen machen wird.“
Eine weiterte Saison mit den Trainern Thorsten Pernitschka und Walter Heinzel wird es bei der SG Burgsinn nicht geben. Pernitschka macht klar, dass die Entscheidung, die Mitte November der Vorstandschaft mitgeteilt wurde, nichts mit der sportlichen Berg- und Talfahrt zu tun habe. Walter Heinzel will sich wieder mehr seiner Familie widmen, während sich Thorsten Pernitschka demnächst an der Technikerschule fortbilden wird und auch für die Familie mehr Zeit aufbringen will. Seine Frau erwartet ein weiteres Kind. „Das alles ist mit dem Trainerjob nicht mehr unter einen Hut zu bringen“, so Pernitschka

Die SG Burgsinn ehrt langjährige mitglieder

Bei einem Weinabend ehrte die SG Burgsinn verdiente Mitglieder. Das Bild zeigt (von links) Franz-Josef Volpert (40 Jahre), Matthias König (Vorsitzender Öffentlichkeitsarbeit), Thorsten Belz (25 Jahre) Thomas Schlotterbeck (Vorsitzender Veranstaltungen), Richard Neuf (40 Jahre). Alle drei Geehrten sind aktive Mitglieder aus dem Vereinsausschuss. Während Franz-Josef Volpert über mehrere Jahre unter anderem auch als dritter Vorsitzender tätig war, ist Thorsten Belz aktuell als Mannschaftsbetreuer der ersten Mannschaft unverzichtbar. Beide haben im Ressort „Spielbetrieb“ ihren Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Richard Neuf ist im Ressort „Sportheim“ tätig und für die Getränkebelieferung verantwortlich. Die Geehrten wurden mit einer Urkunde und der Vereinsnadel in Silber (25 Jahre) bzw. Gold (40 Jahre) ausgezeichnet.
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Jahrehauptversammlung 2008      no

Der Jahresrückblick des Vorsitzenden der SG Burgsinn Thomas Schlotterbeck in der Jahresversammlung fiel sowohl in sportlicher wie auch in gesellschaftlicher Beziehung durchweg positiv aus. Diese Bilanz untermauerten die Abteilungsleiter mit ihren Berichten.
Als „weitere Säule des Vereins“ habe sich der Mädchenfußball entwickelt, der erfreulichen Zuspruch finde, berichtete der Vorsitzende. Schlotterbeck appellierte an die Mitglieder, bei der 2009 anstehenden Dachsanierung mit 500 Quadratmetern Dachfläche tatkräftig zu helfen.
Weg vom alten Begriff Vorsitzender, hin zu Ressortleitern war das Thema des Abends. Der Vorstand hatte gute Vorarbeit geleistet: Für die neue Fassung der Satzung kann dem Amtsgericht vorgelegt werden. Die SG Burgsinn mit 388 Mitgliedern wird in Zukunft sechs Ressorts haben, denen jeweils ein Ressortleiter und einige Beisitzer zugeordnet sind.
Thomas Schlotterbeck, bisher Vorsitzender, ist berufsbedingt nicht mehr in der Lage, den Großbetrieb SG seinem eigenen Anspruch nach zu leiten. Durch eine Neufassung der Satzung von 1973 wurde die Definition Vorstand geändert und durch Gliederung das Ressortprinzip geschaffen.
Eine Diskussion über die Änderung ließ erkennen, dass einige Mitglieder eine Person wünschten, die „den Hut aufhat“. Die Zuständigkeit der einzelnen Ressortleiter ist festgeschrieben. Es gibt Ansprechpartner für das Sportheim, für den Sportplatz, für Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Spielbetrieb und Veranstaltungen. Ohne Kassenprüfer sind somit 26 statt 23 Personen in den Vorstand eingebunden. In der ersten Sitzung wird er sich eine Geschäftsordnung geben.
Bürgermeister Franz Schüßler bedankte sich für die gut vorbereitete Satzung. Die Wahlen ergaben: für die Öffentlichkeitsarbeit ist Matthias König mit Schriftführer Christian Frank und Beisitzer Sven Herzer zuständig. Für den Spielbetrieb zeichnen Heiko Klübenspies mit Jugendleiter Franz Schamberger und den Beisitzern Torsten Belz, Ulrich Schmitt und Franz-Josef Volpert verantwortlich.
Zuständig für das Sportheim ist Joachim Roth mit den vier Beisitzern Walter Schlotterbeck, Georg Haberberger, Richard Neuf und Ludwig Herget. Das Ressort Sportplatz leiten Herbert Schmitt und vier Beisitzer, Frank Schmitt, Otto Heinzel, Werner Krause, Albrecht Volpert. Der Vorsitzende des Ressorts Finanzen ist Marco Löffeler, sein zweiter Kassier ist Walter König, Beisitzer sind Karl Schelbert, Christian Muthig und Ferdinand Simon. Für Veranstaltungen, zum Beispiel Terminfestlegungen und Pressearbeit, zeichnet Thomas Schlotterbeck mit den Beisitzern Thomas Heinzel und Andy Schlotterbeck verantwortlich.

An unsere Zuschauer: Die Parkplätze in der Badstraße sind gesperrt, bitte benutzten Sie die Parkflächen an der Sinngrundhalle und am Schwimmbad. Danke.

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